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mer­ken

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: mer|ken

Bedeutungsübersicht

  1. (etwas, was nicht ohne Weiteres erkennbar ist) durch Sinneswahrnehmung und Beobachtung oder durch Eingebung, ahnendes Gefühl erkennen, bemerken, spüren
  2. im Gedächtnis behalten
  3. (veraltend) aufpassen, hinhören

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.
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Synonyme zu merken

Aussprache

Betonung: mẹrken 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch merken, althochdeutsch merchen, ursprünglich = kenntlich machen, zu Mark
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Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich merkeich merke 
 du merkstdu merkest merk, merke!
 er/sie/es merkter/sie/es merke 
Pluralwir merkenwir merken 
 ihr merktihr merket
 sie merkensie merken 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich merkteich merkte
 du merktestdu merktest
 er/sie/es merkteer/sie/es merkte
Pluralwir merktenwir merkten
 ihr merktetihr merktet
 sie merktensie merkten
Partizip I merkend
Partizip II gemerkt
Infinitiv mit zu zu merken

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. (etwas, was nicht ohne Weiteres erkennbar ist) durch Sinneswahrnehmung und Beobachtung oder durch Eingebung, ahnendes Gefühl erkennen, bemerken, spüren

    Beispiele

    • etwas sofort merken
    • sie merkt nicht, hat es noch nicht gemerkt, dass sie betrogen wird
    • davon habe ich nichts gemerkt
    • jemandes Absicht merken
    • es war zu merken, dass sie Angst hatte
    • jemanden etwas nicht merken lassen (es in seiner Gegenwart unterdrücken, verbergen o. Ä.)

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • merkst du was? (umgangssprachlich: spürst du, dass etwas nicht in Ordnung ist?)
    • du merkst aber auch alles! (umgangssprachlich ironisch: endlich hast du begriffen!)
  2. im Gedächtnis behalten

    Grammatik

    sich merken

    Beispiele

    • sich Zahlen merken
    • diese Telefonnummer kann man sich gut merken
    • diesen Namen muss man sich merken (er wird noch bekannt werden)
    • merk dir das! (richte dich danach!; lass es dir gesagt sein!)
    • <umgangssprachlich auch ohne „sich“>: diese Zahl ist gut zu merken
  3. aufpassen, hinhören

    Gebrauch

    veraltend

    Beispiel

    auf jemandes Worte merken

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