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mau­ern

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: mau|ern
Beispiel: ich mau[e]re

Bedeutungsübersicht

  1. aus [Bau]steinen [und Mörtel] bauen, errichten
  2. (Ballspiele Jargon) das eigene Tor mit [fast] allen Spielern verteidigen; übertrieben defensiv spielen
  3. (Kartenspieljargon) trotz guter Karten zurückhaltend spielen, kein Spiel wagen

Synonyme zu mauern

boykottieren; ablehnen, blockieren, verhindern, verweigern, Widerstand leisten
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Aussprache

Betonung: mauern
Lautschrift: [ˈmaʊ̯ɐn]

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. aus [Bau]steinen [und Mörtel] bauen, errichten

    Herkunft

    mittelhochdeutsch mūren, zu Mauer

    Beispiele

    • eine Wand mauern
    • <auch ohne Akkusativ-Objekt>: sie haben bis in die Nacht hinein gemauert
  2. das eigene Tor mit [fast] allen Spielern verteidigen; übertrieben defensiv spielen

    Herkunft

    unter Einfluss von „mauern“ (1) und Mauer vielleicht zu gaunersprachlich maura = Furcht, Angst, wohl zu jiddisch mora < hebräisch môr ạ̄, also eigentlich = sich ängstlich verschanzen

    Gebrauch

    Ballspiele Jargon

    Beispiel

    der Tabellenzweite mauerte von Beginn an
  3. trotz guter Karten zurückhaltend spielen, kein Spiel wagen

    Gebrauch

    Kartenspieljargon

    Beispiel

    einer der Skatspieler mauerte ständig
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