leh­nen

Wortart:
schwaches Verb
Aussprache:
Betonung
🔉lehnen
Wort mit gleicher Schreibung
lehnen (schwaches Verb)

Rechtschreibung

Worttrennung
leh|nen
Beispiel
sich lehnen

Bedeutungen (3)

  1. mit leichter Neigung, schräg an einen stützenden Gegenstand stellen und dadurch Halt geben
    Grammatik
    Perfektbildung mit „hat“
    Beispiele
    • die Leiter, das Rad an/gegen die Wand lehnen
    • müde lehnte sie den Kopf an seine Schulter
    1. sich in leichter Neigung, schräg gegen jemanden, etwas legen, um Halt zu finden
      Grammatik
      sich lehnen; Perfektbildung mit „hat“
      Beispiele
      • sich [mit dem Rücken] an, gegen die Säule lehnen
      • sie lehnte sich an ihn
      • 〈schweizerisch auch ohne sich:〉 er lehnte an das Geländer
    2. sich über einen Gegenstand beugen und sich dabei mit dem Körper auf ihm abstützen
      Grammatik
      sich lehnen; Perfektbildung mit „hat“
      Beispiel
      • sich über den Zaun, das Geländer, aus dem Fenster lehnen
  2. mit leichter Neigung, schräg gegen etwas gestützt sein, stehen oder sitzen und dadurch Halt haben
    Grammatik
    hat/(süddeutsch, österreichisch, schweizerisch:) ist
    Beispiele
    • das Fahrrad lehnt am Zaun
    • er lehnt an der Wand, in der Tür[öffnung]

Synonyme zu lehnen

  • sich anlehnen, sich anschmiegen, Halt suchen, sich schmiegen

Herkunft

in der neuhochdeutschen Form sind zusammengefallen mittelhochdeutsch leinen (mitteldeutsch lēnen), althochdeutsch (h)leinen (transitiv) und mittelhochdeutsch lenen, linen, althochdeutsch (h)linēn (intransitiv), ursprünglich = neigen, (an)lehnen; zusammenstellen

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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