knei­fen

Wortart:
starkes Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
kneifen
Lautschrift
🔉[ˈknaɪ̯fn̩]

Rechtschreibung

Worttrennung
knei|fen
Beispiele
du kniffst; du kniffest; gekniffen; kneif[e]!; er kneift ihn (auch ihm) in den Arm

Bedeutungen (4)

  1. jemandem ein Stückchen Haut und Fleisch so [zwischen den Fingern] zusammenpressen, dass es schmerzt; zwicken
    Beispiele
    • hör auf, mich dauernd zu kneifen!
    • er kniff mir/mich in den Arm
    1. (besonders von zu engen Kleidungsstücken) sich schmerzhaft in die Haut eindrücken
      Beispiel
      • die Hose, das Gummiband kneift
    2. Schmerzen machen, wehtun
      Gebrauch
      umgangssprachlich veraltend
      Beispiel
      • mein Bauch kneift/mich kneift der Bauch
  2. zusammenpressen, -drücken, zukneifen
    Beispiel
    • die Augen, die Lippen kneifen
  3. sich jemandem oder einer Sache nicht stellen; sich [vor etwas] drücken
    Herkunft
    ursprünglich Studentensprache, eigentlich = bei der Mensur den Kopf (aus Angst vor dem Hieb) einziehen
    Gebrauch
    umgangssprachlich abwertend
    Beispiele
    • vor jemandem, vor einer Aufgabe kneifen
    • hier wird nicht gekniffen!

Synonyme zu kneifen

  • (umgangssprachlich) zwacken; (süddeutsch, österreichisch, schweizerisch) zwicken

Herkunft

verhochdeutschte Form von kneipen

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit „hat“

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