klau­ben

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
░░░░
Aussprache:
Betonung
klauben

Rechtschreibung

Worttrennung
klau|ben

Bedeutungen (2)

    1. mühsam und einzeln, eins nach dem anderen [mit den Fingerspitzen] aus oder von etwas entfernen
      Gebrauch
      landschaftlich
      Beispiele
      • Rosinen aus dem Kuchen, Krümel vom Polster klauben
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 den eigentlichen Sinn aus einer Rede klauben
    2. (brauchbare Stücke) aussondern
      Gebrauch
      Bergmannssprache
      Beispiel
      • Kohle aus dem Geförderten klauben
    1. Stück für Stück auf-, wegnehmen
      Gebrauch
      besonders süddeutsch, österreichisch
      Beispiele
      • Kartoffeln, Beeren klauben
      • Holz, Reisig klauben
    2. durch Klauben (1a) [aus]sortieren, [aus]lesen
      Gebrauch
      landschaftlich
      Beispiel
      • Erbsen, Bohnen klauben

Herkunft

mittelhochdeutsch klūben, althochdeutsch klūbōn, ablautend zu klieben

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

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