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grei­nen

Wortart: schwaches Verb
Gebrauch: umgangssprachlich abwertend
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: grei|nen

Bedeutungsübersicht

  1. [schmerzlich den Mund verziehend] leise und kläglich vor sich hin weinen
  2. weinerlich klagen, jammern

Synonyme zu greinen

flennen, heulen, jammern, klagen, lamentieren, quengeln, stöhnen, wehklagen, weinen, wimmern

Aussprache

Betonung: greinen

Herkunft

mittelhochdeutsch grīnen, althochdeutsch grīnan = lachend oder weinend den Mund verziehen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich greineich greine 
 du greinstdu greinest grein, greine!
 er/sie/es greinter/sie/es greine 
Pluralwir greinenwir greinen 
 ihr greintihr greinet 
 sie greinensie greinen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich greinteich greinte
 du greintestdu greintest
 er/sie/es greinteer/sie/es greinte
Pluralwir greintenwir greinten
 ihr greintetihr greintet
 sie greintensie greinten
Partizip I greinend
Partizip II gegreint
Infinitiv mit zu zu greinen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. [schmerzlich den Mund verziehend] leise und kläglich vor sich hin weinen

    Beispiel

    das Kind greint
  2. weinerlich klagen, jammern

    Beispiele

    • die Stimme einer Frau greinte
    • <in übertragener Bedeutung>: mögen die Kritiker doch greinen!

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