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grab­beln

Wortart: schwaches Verb
Gebrauch: besonders norddeutsch
Häufigkeit: ▯▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: grab|beln
Beispiel: ich grabb[e]le

Bedeutungsübersicht

  1. mit den Fingern [herum]tasten
  2. tastend, mit den Fingern herumwühlend [in die Hand] nehmen

Synonyme zu grabbeln

fummeln; fingern, hantieren, nesteln, sich zu schaffen machen; (umgangssprachlich) bosseln, herumbasteln, herumbosseln, herumfingern, herumfummeln, herumkramen, herummurksen, herumnesteln, [herum]pusseln, [herum]tüfteln, knibbeln; (norddeutsch) klütern; (norddeutsch umgangssprachlich) pulen; (salopp) rummachen; (norddeutsch salopp) polken; (landschaftlich) friemeln, herumpriemen, klabastern, knoddeln

Aussprache

Betonung: grạbbeln

Herkunft

aus dem Niederdeutschen, Iterativbildung zu: grabben = raffen, schnell an sich reißen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. mit den Fingern [herum]tasten

    Beispiel

    in der Aktentasche [nach etwas] grabbeln
  2. tastend, mit den Fingern herumwühlend [in die Hand] nehmen

    Beispiel

    Kleingeld aus der Tasche grabbeln

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