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ge­dei­hen

Wortart: starkes Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: ge|dei|hen
Beispiele: du gedeihst; du gediehst; du gediehest; gediehen; gedeih[e]!

Bedeutungsübersicht

  1. im pflanzlichen, körperlichen oder geistigen Wachstum [erfreulich] gut vorankommen
  2. in einem bestimmten Entwicklungsprozess fortschreiten

Synonyme zu gedeihen

Aussprache

Betonung: gedeihen🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch gedīhen, althochdeutsch gedīhan, zu mittelhochdeutsch dīhen, althochdeutsch dīhan = gedeihen, eigentlich = dicht, fest werden, verwandt mit dicht

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit »ist«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich gedeiheich gedeihe 
 du gedeihstdu gedeihest gedeih, gedeihe!
 er/sie/es gedeihter/sie/es gedeihe 
Pluralwir gedeihenwir gedeihen 
 ihr gedeihtihr gedeihet 
 sie gedeihensie gedeihen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich gediehich gediehe
 du gediehstdu gediehest
 er/sie/es gedieher/sie/es gediehe
Pluralwir gediehenwir gediehen
 ihr gediehtihr gediehet
 sie gediehensie gediehen
Partizip I gedeihend
Partizip II gediehen
Infinitiv mit zu zu gedeihen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. im pflanzlichen, körperlichen oder geistigen Wachstum [erfreulich] gut vorankommen

    Beispiele

    • diese Pflanze gedeiht nur bei viel Sonne
    • sein Kind gedieh prächtig
  2. in einem bestimmten Entwicklungsprozess fortschreiten

    Beispiele

    • sein neues Werk gedeiht
    • die Verhandlungen sind/wir sind mit den Verhandlungen schon weit gediehen
    • <substantiviert>: jemandem, einer Sache gutes Gedeihen (alles Gute, viel Erfolg) wünschen

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