er­bre­chen

Wortart:
starkes Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
🔉erbrechen

Rechtschreibung

Worttrennung
er|bre|chen

Bedeutungen (2)

    1. Herkunft
      mittelhochdeutsch erbrechen, althochdeutsch arbrehhan
      Gebrauch
      gehoben
      Beispiel
      • das Schloss erbrechen
    2. unter Zerstörung der Umhüllung o. Ä. öffnen
      Herkunft
      mittelhochdeutsch erbrechen, althochdeutsch arbrehhan
      Gebrauch
      veraltet
      Beispiel
      • ein Siegel erbrechen
  1. Mageninhalt, etwas im Magen Befindliches unverdaut durch den Mund von sich geben; sich übergeben
    Herkunft
    mittelhochdeutsch = hervorbrechen
    Beispiele
    • die Kranke erbricht alle Speisen
    • das Baby hat seinen Brei wieder erbrochen
    • 〈auch erbrechen + sich:〉 ich musste mich erbrechen
    • 〈substantiviert:〉 bei Übelkeit und Erbrechen hilft Kamillentee
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • bis zum Erbrechen (umgangssprachlich abwertend: bis zum Überdruss: wir haben bis zum Erbrechen geübt)

Synonyme zu erbrechen

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit „hat“

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