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er

Wortart: Pronomen
Häufigkeit: ▮▮▮▮▮
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Rechtschreibung

Worttrennung: er
Beispiele: er kommt; er trägt in diesem Sommer gedeckte Farben

Bedeutungsübersicht

  1. steht für ein männliches Substantiv, das eine Person oder Sache bezeichnet, die bereits bekannt ist
  2. (veraltet) (in Großschreibung) Anrede an Untergebene (die weder mit Du noch mit Sie angeredet werden)

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Aussprache

Betonung: er🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch, althochdeutsch er, alter indogermanischer Pronominalstamm; verwandt mit ein

Grammatik

Personalpronomen; 3. Person Singular Nominativ Maskulinum

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. steht für ein männliches Substantiv, das eine Person oder Sache bezeichnet, die bereits bekannt ist

    Beispiele

    • der Mann dort, er läuft
    • er als mein bester Freund
    • hier ist dein Hut, er lag auf dem Schrank
    • der Berg dort drüben, ist er nicht eindrucksvoll?
    • bei den Vögeln sorgt er (das Männchen) für Futter, während sie brütet
    • er (der [modebewusste] Mann) trägt in diesem Sommer Blazer
    • die Toilettentüren, die Handtücher im Bad waren mit »Er« und »Sie« gekennzeichnet
    • Er (Gott) hält seine Hand schützend über uns
    • <Genitiv>: seiner: wir gedenken seiner/(veraltet:) sein mit Hochachtung
    • <Dativ>: ihm: ich gebe ihm das Buch
    • <Akkusativ>: ihn: wo ist Vati? ich habe ihn gerade noch gesehen
    • sie dachte nur an ihn
  2. (in Großschreibung) Anrede an Untergebene (die weder mit Du noch mit Sie angeredet werden)

    Gebrauch

    veraltet

    Beispiel

    hat Er dem Grafen die Nachricht überbracht?

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