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ein­ver­lei­ben

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: ein|ver|lei|ben

Bedeutungsübersicht

  1. einer Sache, besonders dem eigenen Besitz, [unrechtmäßig, gewaltsam, annektierend] zuschlagen, eingliedern, hinzufügen
  2. (scherzhaft) [eine größere Menge von etwas] essen, (seltener:) trinken

Synonyme zu einverleiben

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Aussprache

Betonung: einverleiben 🔉

Herkunft

zu Leib

Grammatik

schwaches Verb; verleibt ein/(auch:) einverleibt, verleibte ein/(auch:) einverleibte; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich verleibe einich verleibe ein 
 du verleibst eindu verleibest ein verleib ein, verleibe ein!
 er/sie/es verleibt einer/sie/es verleibe ein 
Pluralwir verleiben einwir verleiben ein 
 ihr verleibt einihr verleibet ein
 sie verleiben einsie verleiben ein 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich verleibte einich verleibte ein
 du verleibtest eindu verleibtest ein
 er/sie/es verleibte einer/sie/es verleibte ein
Pluralwir verleibten einwir verleibten ein
 ihr verleibtet einihr verleibtet ein
 sie verleibten einsie verleibten ein
Partizip I einverleibend
Partizip II einverleibt
Infinitiv mit zu einzuverleiben
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Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. einer Sache, besonders dem eigenen Besitz, [unrechtmäßig, gewaltsam, annektierend] zuschlagen, eingliedern, hinzufügen

    Beispiel

    er hatte die eroberten Gebiete seinem Reich einverleibt
  2. [eine größere Menge von etwas] essen, (seltener:) trinken

    Grammatik

    sich einverleiben

    Gebrauch

    scherzhaft

    Beispiele

    • ich habe mir den übrig gebliebenen Kuchen einverleibt
    • <in übertragener Bedeutung>: sich neue Erkenntnisse einverleiben (geistig aneignen)

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