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ein­sei­fen

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: ein|sei|fen

Bedeutungsübersicht

  1. mit Seife einreiben [sodass die betreffende Stelle mit Seifenschaum bedeckt ist]
  2. (umgangssprachlich) wortgewandt von etwas überzeugen, zu etwas überreden, was für den Betroffenen nachteilig ist, ihm zum Schaden gereicht; betrügen

Synonyme zu einseifen

anschmieren, beschummeln, hereinlegen, leimen, übervorteilen
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Aussprache

Betonung: einseifen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich seife einich seife ein 
 du seifst eindu seifest ein seif ein, seife ein!
 er/sie/es seift einer/sie/es seife ein 
Pluralwir seifen einwir seifen ein 
 ihr seift einihr seifet ein
 sie seifen einsie seifen ein 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich seifte einich seifte ein
 du seiftest eindu seiftest ein
 er/sie/es seifte einer/sie/es seifte ein
Pluralwir seiften einwir seiften ein
 ihr seiftet einihr seiftet ein
 sie seiften einsie seiften ein
Partizip I einseifend
Partizip II eingeseift
Infinitiv mit zu einzuseifen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. mit Seife einreiben [sodass die betreffende Stelle mit Seifenschaum bedeckt ist]

    Beispiele

    • jemanden, sich einseifen
    • <in übertragener Bedeutung>: jemanden mit Schnee einseifen (ihm zum Spaß Schnee ins Gesicht reiben)
  2. wortgewandt von etwas überzeugen, zu etwas überreden, was für den Betroffenen nachteilig ist, ihm zum Schaden gereicht; betrügen

    Herkunft

    vielleicht unter dem Einfluss von rotwelsch beseibeln = betrügen, zu jiddisch seiwel, seibel = Mist, Dreck

    Gebrauch

    umgangssprachlich

    Beispiel

    du hast dich von dem Vertreter an der Haustür schön einseifen lassen
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