ein­sei­fen

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
░░░░
Aussprache:
Betonung
einseifen

Rechtschreibung

Worttrennung
ein|sei|fen

Bedeutungen (2)

  1. mit Seife einreiben [sodass die betreffende Stelle mit Seifenschaum bedeckt ist]
    Beispiele
    • jemanden, sich einseifen
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 jemanden mit Schnee einseifen (ihm zum Spaß Schnee ins Gesicht reiben)
  2. wortgewandt von etwas überzeugen, zu etwas überreden, was für den Betroffenen nachteilig ist, ihm zum Schaden gereicht; betrügen
    Herkunft
    vielleicht unter dem Einfluss von rotwelsch beseibeln = betrügen, zu jiddisch seiwel, seibel = Mist, Dreck
    Gebrauch
    umgangssprachlich
    Beispiel
    • du hast dich von dem Vertreter an der Haustür schön einseifen lassen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

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