dril­len

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
░░░░
Aussprache:
Betonung
🔉drillen

Rechtschreibung

Worttrennung
dril|len

Bedeutungen (4)

    1. einem harten militärischen Training unterziehen
      Herkunft
      frühneuhochdeutsch = (herum)drehen, drechseln, bohren < mittelniederdeutsch drillen = drehen, rollen; plagen
      Beispiel
      • Rekruten drillen
    2. durch monotone Wiederholung hart schulen
      Herkunft
      frühneuhochdeutsch = (herum)drehen, drechseln, bohren < mittelniederdeutsch drillen = drehen, rollen; plagen
      Beispiel
      • Schüler, jemandes Geist drillen
      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
      • auf etwas gedrillt sein (umgangssprachlich: durch ständige Schulung o. Ä. auf etwas gut vorbereitet sein und entsprechend reagieren: die Mannschaft ist ganz auf Kampf gedrillt)
  1. mit der Drillmaschine in Reihen säen
    Herkunft
    englisch to drill
    Beispiel
    • Raps, Rüben drillen
  2. mit dem Drillbohrer bohren
    Herkunft
    frühneuhochdeutsch = (herum)drehen, drechseln, bohren < mittelniederdeutsch drillen = drehen, rollen; plagen
  3. einen Fisch an der Angel durch wiederholtes Freigeben und Einholen der Angelschnur ermüden
    Gebrauch
    Angeln

Synonyme zu drillen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

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