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denn

Wortart: Partikel
Wörter mit gleicher Schreibung: denn (Partikel), denn (Adverb), denn (Konjunktion)
Häufigkeit: ▮▮▮▮▮
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Rechtschreibung

Worttrennung: denn

Bedeutungsübersicht

    1. drückt in Fragesätzen innere Anteilnahme, lebhaftes Interesse, Ungeduld, Zweifel o. Ä. des Sprechers oder der Sprecherin aus; überhaupt, eigentlich
    2. wirkt in Aussagesätzen verstärkend und drückt oft eine Folgerung aus; also, schließlich, nun
    1. in rhetorischen Fragen; so scheint es fast
    2. verstärkend in Ausrufen
  1. im Unterschied dazu; sonst

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Synonyme zu denn

Aussprache

Betonung: dẹnn🔉

Herkunft

vgl. denn

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. drückt in Fragesätzen innere Anteilnahme, lebhaftes Interesse, Ungeduld, Zweifel o. Ä. des Sprechers oder der Sprecherin aus; überhaupt, eigentlich

      Grammatik

      unbetont

      Beispiele

      • was ist denn mit ihm?
      • was soll das denn?
      • wer war denn das?
      • hast du denn so viel Geld?
    2. wirkt in Aussagesätzen verstärkend und drückt oft eine Folgerung aus; also, schließlich, nun

      Grammatik

      unbetont

      Beispiele

      • ihr war es denn doch zu anstrengend
      • das schien ihm denn auch genug
    1. in rhetorischen Fragen; so scheint es fast

      Grammatik

      unbetont

      Beispiele

      • bist du denn taub?
      • kannst du denn nicht hören?
    2. verstärkend in Ausrufen

      Grammatik

      unbetont

      Beispiel

      wohlan denn!
  1. im Unterschied dazu; sonst

    Grammatik

    betont in Verbindung mit Interrogativpronomen oder -adverbien

    Beispiele

    • »Liegt das Buch auf dem Tisch?« – »Nein.« – »Wo denn?«
    • »Hast du das Geld von ihr?« – »Nein.« – »Von wem denn?«

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