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de­ckeln

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: de|ckeln
Beispiel: ich deck[e]le

Bedeutungsübersicht

  1. mit einem Deckel verschließen
  2. (umgangssprachlich) jemanden wegen seiner Aktivitäten o. Ä. kritisieren, rügen, zurechtweisen, in seinen Unternehmungen dämpfen
  3. (umgangssprachlich) (Ausgaben, finanzielle Aufwendungen o. Ä.) nach oben begrenzen, nicht weiter wachsen lassen

Synonyme zu deckeln

begrenzen, dezimieren, limitieren, rügen, zurechtweisen

Aussprache

Betonung: dẹckeln

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. mit einem Deckel (1) verschließen

    Beispiele

    • Konservendosen maschinell deckeln
    • die Bienen deckeln die Waben (verschließen sie mit einer Wachsschicht)
  2. jemanden wegen seiner Aktivitäten o. Ä. kritisieren, rügen, zurechtweisen, in seinen Unternehmungen dämpfen

    Herkunft

    eigentlich = eins auf den Deckel (3) geben

    Gebrauch

    umgangssprachlich

    Beispiel

    er muss mal etwas gedeckelt werden
  3. (Ausgaben, finanzielle Aufwendungen o. Ä.) nach oben begrenzen, nicht weiter wachsen lassen

    Gebrauch

    umgangssprachlich

    Beispiel

    die Ausgaben für das Gesundheitswesen müssen gedeckelt werden

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