bum­meln

Wortart INFO
schwaches Verb
Häufigkeit INFO
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Rechtschreibung

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Worttrennung
bum|meln
Beispiel
ich bumm[e]le

Bedeutungen (2)

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    1. schlendernd, ohne Ziel [durch die Straßen] spazieren gehen
      Gebrauch
      umgangssprachlich
      Grammatik
      Perfektbildung mit „ist“
      Beispiel
      • ich bummle durch die Stadt
    2. Lokale besuchen
      Gebrauch
      umgangssprachlich
      Grammatik
      Perfektbildung mit „ist“
      Beispiel
      • am Abend zünftig bummeln gehen
    1. langsam arbeiten; trödeln
      Gebrauch
      umgangssprachlich abwertend
      Grammatik
      Perfektbildung mit „hat“
      Beispiel
      • hättest du nicht so gebummelt, dann wärst du jetzt fertig
    2. nichts tun; faulenzen
      Gebrauch
      umgangssprachlich abwertend
      Grammatik
      Perfektbildung mit „hat“
      Beispiel
      • er hat ein Semester lang gebummelt

Synonyme zu bummeln

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  • einen Spaziergang machen, einen Streifzug machen/unternehmen, flanieren, schlendern, spazieren [gehen], wandern; (gehoben) promenieren; (umgangssprachlich) einen Bummel machen, ein paar Schritte gehen, trödeln, zotteln, zuckeln; (umgangssprachlich scherzhaft) sich auslüften
  • von Lokal zu Lokal ziehen; (umgangssprachlich) auf die Piste gehen, eine Kneipentour machen; (umgangssprachlich scherzhaft) die Gegend unsicher machen
  • langsam arbeiten, sich Zeit lassen; (gehoben) säumen; (umgangssprachlich, oft abwertend) trödeln; (österreichisch umgangssprachlich) [herum]brodeln; (besonders norddeutsch umgangssprachlich abwertend) nölen; (landschaftlich abwertend) mären; (schweizerisch umgangssprachlich abwertend veraltend) trölen
  • sich ausruhen, die Hände in den Schoß legen, faulenzen, nichts tun; (umgangssprachlich) auf der faulen Haut liegen, Daumen/Däumchen drehen, die Zeit totschlagen, keinen Strich tun/machen

Herkunft

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aus dem Niederdeutschen, ursprünglich = hin und her schwanken (von der beim Ausschwingen „bum, bum“ läutenden Glocke)

Aussprache

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Betonung
🔉bummeln