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bum­meln

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: bum|meln
Beispiel: ich bumm[e]le

Bedeutungsübersicht

    1. (umgangssprachlich) schlendernd, ohne Ziel [durch die Straßen] spazieren gehen
    2. (umgangssprachlich) Lokale besuchen
    1. (umgangssprachlich abwertend) langsam arbeiten; trödeln
    2. (umgangssprachlich abwertend) nichts tun; faulenzen

Synonyme zu bummeln

  • einen Spaziergang machen, einen Streifzug machen/unternehmen, flanieren, schlendern, spazieren [gehen], wandern; (gehoben) promenieren; (umgangssprachlich) einen Bummel machen, ein paar Schritte gehen, trödeln, zotteln, zuckeln; (umgangssprachlich scherzhaft) sich auslüften
  • von Lokal zu Lokal ziehen; (umgangssprachlich) auf die Piste gehen, eine Kneipentour machen; (umgangssprachlich scherzhaft) die Gegend unsicher machen
  • langsam arbeiten, sich Zeit lassen; (gehoben) säumen; (umgangssprachlich, oft abwertend) trödeln; (österreichisch umgangssprachlich) [herum]brodeln; (besonders norddeutsch umgangssprachlich abwertend) nölen; (landschaftlich abwertend) mären; (schweizerisch umgangssprachlich abwertend veraltend) trölen
  • sich ausruhen, die Hände in den Schoß legen, faulenzen, nichts tun; (umgangssprachlich) auf der faulen Haut liegen, Daumen/Däumchen drehen, die Zeit totschlagen, keinen Strich tun/machen

Aussprache

Betonung: bụmmeln 🔉

Herkunft

aus dem Niederdeutschen, ursprünglich = hin und her schwanken (von der beim Ausschwingen „bum, bum“ läutenden Glocke)

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. schlendernd, ohne Ziel [durch die Straßen] spazieren gehen

      Grammatik

      Perfektbildung mit »ist«

      Gebrauch

      umgangssprachlich

      Beispiel

      ich bummle durch die Stadt
    2. Lokale besuchen

      Grammatik

      Perfektbildung mit »ist«

      Gebrauch

      umgangssprachlich

      Beispiel

      am Abend zünftig bummeln gehen
    1. langsam arbeiten; trödeln

      Grammatik

      Perfektbildung mit »hat«

      Gebrauch

      umgangssprachlich abwertend

      Beispiel

      hättest du nicht so gebummelt, dann wärst du jetzt fertig
    2. nichts tun; faulenzen

      Grammatik

      Perfektbildung mit »hat«

      Gebrauch

      umgangssprachlich abwertend

      Beispiel

      er hat ein Semester lang gebummelt

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