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blu­ten

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: blu|ten

Bedeutungsübersicht

  1. Blut verlieren
  2. (umgangssprachlich) (für etwas, in einer bestimmten Lage) viel Geld aufbringen müssen

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.
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Synonyme zu bluten

  • Blut verlieren
  • (österreichisch, auch bayrisch) brandeln; (umgangssprachlich) blechen, in die Tasche greifen müssen; (salopp) berappen

Aussprache

Betonung: bluten 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch bluoten, althochdeutsch bluotēn
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Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich bluteich blute 
 du blutestdu blutest blut, blute!
 er/sie/es bluteter/sie/es blute 
Pluralwir blutenwir bluten 
 ihr blutetihr blutet
 sie blutensie bluten 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich bluteteich blutete
 du blutetestdu blutetest
 er/sie/es bluteteer/sie/es blutete
Pluralwir blutetenwir bluteten
 ihr blutetetihr blutetet
 sie blutetensie bluteten
Partizip I blutend
Partizip II geblutet
Infinitiv mit zu zu bluten

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Blut verlieren

    Beispiele

    • stark, fürchterlich bluten
    • er blutete wie ein Schwein (salopp; er verlor äußerst viel Blut)
    • die Wunde blutete (es trat Blut daraus hervor)
    • aus dem Mund bluten
    • eine stark blutende Wunde
    • <in übertragener Bedeutung>: der Baum blutet (aus einer verletzten Stelle tritt Harz o. Ä. aus)
  2. (für etwas, in einer bestimmten Lage) viel Geld aufbringen müssen

    Gebrauch

    umgangssprachlich

    Beispiel

    er hat schwer bluten müssen

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