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beu­teln

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: beu|teln
Beispiele: ich beut[e]le (süddeutsch, österreichisch für schütteln; sich bauschen); das Kleid beutelt [sich]

Bedeutungsübersicht

    1. (veraltet) mit dem Beutel sieben
    2. (süddeutsch, österreichisch) schütteln
    3. jemandem psychisch oder physisch sehr zusetzen
    4. in Not, Bedrängnis bringen
  1. (landschaftlich) berauben, übervorteilen, ausplündern
  2. Falten werfen, sich bauschen

Synonyme zu beuteln

Aussprache

Betonung: beuteln

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. mit dem Beutel (4) sieben

      Herkunft

      mittelhochdeutsch biuteln

      Gebrauch

      veraltet
    2. schütteln

      Herkunft

      im Sinne von „tüchtig durchschütteln“ übertragen von 1 a

      Gebrauch

      süddeutsch, österreichisch

      Beispiel

      den Kopf beuteln
    3. jemandem psychisch oder physisch sehr zusetzen

      Beispiele

      • der Lehrer hat ihn damals tüchtig gebeutelt
      • das Leben hat sie ziemlich gebeutelt
      • Ängste beutelten sie
    4. in Not, Bedrängnis bringen

      Beispiel

      die Wirtschaftskrise hat das Land ordentlich gebeutelt
  1. berauben, übervorteilen, ausplündern

    Herkunft

    eigentlich = den (Geld)beutel wegnehmen

    Gebrauch

    landschaftlich
  2. Falten werfen, sich bauschen

    Beispiel

    die Hose beutelt an den Knien

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