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be­fan­gen

Wortart: Adjektiv
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: be|fan|gen

Bedeutungsübersicht

  1. nicht frei und natürlich, sondern durch etwas in Verlegenheit, Verwirrung gebracht und daher gehemmt
  2. (besonders Rechtssprache) voreingenommen, parteiisch
  3. in »in etwas befangen sein«

Synonyme zu befangen

Aussprache

Betonung: befạngen
Lautschrift: [bəˈfaŋən]

Herkunft

eigentlich 2. Partizip von veraltet befangen, mittelhochdeutsch bevāhen, althochdeutsch bifāhan = umfassen, einengen; schon mittelhochdeutsch bevangen, bevān = in etwas verwickelt, unfrei

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. nicht frei und natürlich, sondern durch etwas in Verlegenheit, Verwirrung gebracht und daher gehemmt

    Beispiele

    • eine befangene junge Frau
    • in Gesellschaft ist er immer sehr befangen
  2. voreingenommen, parteiisch

    Gebrauch

    besonders Rechtssprache

    Beispiele

    • jemanden für befangen erklären
    • einen Richter als befangen ablehnen
  3. Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    in etwas befangen sein (gehoben: von etwas stark bestimmt sein: in dem Glauben befangen sein, dass …)

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