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bar­men

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: bar|men

Bedeutungsübersicht

  1. (landschaftlich, veraltet) mit Mitgefühl erfüllen
  2. (besonders norddeutsch) jammern, lamentieren

Aussprache

Betonung: bạrmen

Herkunft

mittelhochdeutsch barmen, althochdeutsch (ir)barmen, erbarmen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich barmeich barme 
 du barmstdu barmest barm, barme!
 er/sie/es barmter/sie/es barme 
Pluralwir barmenwir barmen 
 ihr barmtihr barmet
 sie barmensie barmen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich barmteich barmte
 du barmtestdu barmtest
 er/sie/es barmteer/sie/es barmte
Pluralwir barmtenwir barmten
 ihr barmtetihr barmtet
 sie barmtensie barmten
Partizip I barmend
Partizip II gebarmt
Infinitiv mit zu zu barmen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. mit Mitgefühl erfüllen

    Gebrauch

    landschaftlich, veraltet

    Beispiel

    die frierenden Kinder barmten ihn
  2. jammern, lamentieren

    Gebrauch

    besonders norddeutsch

    Beispiele

    • die Frau barmte um das Kind/wegen des Kindes
    • die Mutter ließ das Kind um Brot barmen (betteln)

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