aus­kra­men

Wortart:
schwaches Verb
Gebrauch:
umgangssprachlich
Häufigkeit:
░░░░
Aussprache:
Betonung
auskramen

Rechtschreibung

Worttrennung
aus|kra|men

Bedeutungen (2)

    1. irgendwo hervorsuchen, hervorkramen
      Beispiele
      • alte Fotografien, Briefe [aus der Schublade] auskramen
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 Erinnerungen, alte Geschichten auskramen (wieder ins Gedächtnis rufen)
    2. hervorkramend leeren
      Beispiel
      • sie hat die ganze Kiste ausgekramt, ohne das Gesuchte zu finden
  1. [Geheimnisse] ausplaudern
    Beispiel
    • er hat alles, die ganze Geschichte ausgekramt

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Präsens

Indikativ Konjunktiv I Imperativ
Singular ich krame aus ich krame aus
du kramst aus du kramest aus kram aus, krame aus!
er/sie/es kramt aus er/sie/es krame aus
Plural wir kramen aus wir kramen aus
ihr kramt aus ihr kramet aus kramt aus!
sie kramen aus sie kramen aus

Präteritum

Indikativ Konjunktiv II
Singular ich kramte aus ich kramte aus
du kramtest aus du kramtest aus
er/sie/es kramte aus er/sie/es kramte aus
Plural wir kramten aus wir kramten aus
ihr kramtet aus ihr kramtet aus
sie kramten aus sie kramten aus
Partizip I auskramend
Partizip II ausgekramt
Infinitiv mit zu auszukramen

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