aus­ho­len

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
🔉ausholen

Rechtschreibung

Worttrennung
aus|ho|len

Bedeutungen (4)

    1. mit einem rückwärtigen Schwung zu einer heftigen Bewegung ansetzen
      Beispiele
      • er holte aus und versetzte seinem Gegner einen Schlag
      • mit dem Arm, der Hand ausholen
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 zu einer verbalen Attacke ausholen (ansetzen)
    2. sich mit großen, aus-, raumgreifenden Schritten fortbewegen
      Beispiele
      • die Wanderer mussten jetzt mächtig ausholen
      • sie ging mit [weit] ausholenden (mit großen, raumgreifenden) Schritten
  1. beim Erzählen, Berichten auf weit Zurückliegendes zurückgreifen; umständlich erzählen
    Beispiel
    • sie muss weit ausholen, um die ganze Geschichte zu erzählen
  2. jemanden ausfragen, aushorchen
    Gebrauch
    umgangssprachlich veraltend
    Beispiel
    • jemanden über sein Privatleben ausholen
  3. das Segel mithilfe des Ausholers festzurren
    Gebrauch
    Seemannssprache
    Beispiel
    • das Segel ausholen

Synonyme zu ausholen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

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