aus­ho­len

Wortart INFO
schwaches Verb
Häufigkeit INFO
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Rechtschreibung

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Worttrennung
aus|ho|len

Bedeutungen (4)

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    1. mit einem rückwärtigen Schwung zu einer heftigen Bewegung ansetzen
      Beispiele
      • er holte aus und versetzte seinem Gegner einen Schlag
      • mit dem Arm, der Hand ausholen
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 zu einer verbalen Attacke ausholen (ansetzen)
    2. sich mit großen, aus-, raumgreifenden Schritten fortbewegen
      Beispiele
      • die Wanderer mussten jetzt mächtig ausholen
      • sie ging mit [weit] ausholenden (mit großen, raumgreifenden) Schritten
  1. beim Erzählen, Berichten auf weit Zurückliegendes zurückgreifen; umständlich erzählen
    Beispiel
    • sie muss weit ausholen, um die ganze Geschichte zu erzählen
  2. jemanden ausfragen, aushorchen
    Gebrauch
    umgangssprachlich veraltend
    Beispiel
    • jemanden über sein Privatleben ausholen
  3. das Segel mithilfe des Ausholers festzurren
    Gebrauch
    Seemannssprache
    Beispiel
    • das Segel ausholen

Synonyme zu ausholen

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Grammatik

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schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Präsens

IndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich hole ausich hole aus
du holst ausdu holest aus hol aus, hole aus!
er/sie/es holt auser/sie/es hole aus
Pluralwir holen auswir holen aus
ihr holt ausihr holet aus holt aus!
sie holen aussie holen aus

Präteritum

IndikativKonjunktiv II
Singularich holte ausich holte aus
du holtest ausdu holtest aus
er/sie/es holte auser/sie/es holte aus
Pluralwir holten auswir holten aus
ihr holtet ausihr holtet aus
sie holten aussie holten aus
Partizip I ausholend
Partizip II ausgeholt
Infinitiv mit zu auszuholen

Aussprache

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Betonung
🔉ausholen