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aus­blei­ben

Wortart: starkes Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: aus|blei|ben

Bedeutungsübersicht

  1. (von etwas Erwartetem) nicht eintreten
  2. nicht [mehr] kommen, fernbleiben
  3. fortbleiben; nicht zurückkommen, nicht heimkommen
  4. stocken, aussetzen

Synonyme zu ausbleiben

Aussprache

Betonung: ausbleiben🔉

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit »ist«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich bleibe ausich bleibe aus 
 du bleibst ausdu bleibest aus bleib aus, bleibe aus!
 er/sie/es bleibt auser/sie/es bleibe aus 
Pluralwir bleiben auswir bleiben aus 
 ihr bleibt ausihr bleibet aus 
 sie bleiben aussie bleiben aus 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich blieb ausich bliebe aus
 du bliebst ausdu bliebest aus
 er/sie/es blieb auser/sie/es bliebe aus
Pluralwir blieben auswir blieben aus
 ihr bliebt ausihr bliebet aus
 sie blieben aussie blieben aus
Partizip I ausbleibend
Partizip II ausgeblieben
Infinitiv mit zu auszubleiben

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. (von etwas Erwartetem) nicht eintreten

    Beispiele

    • der Erfolg, die erhoffte Wirkung, das befürchtete Chaos blieb aus
    • die Folgen deines Leichtsinns werden nicht ausbleiben (werden zwangsläufig eintreten)
    • es konnte ja nicht ausbleiben (musste so kommen), dass an dieser Stelle gelacht wurde
  2. nicht [mehr] kommen, fernbleiben

    Beispiele

    • die Kunden, Besucher, Gäste bleiben aus
    • ihre Regel war ausgeblieben (hatte ausgesetzt)
  3. fortbleiben; nicht zurückkommen, nicht heimkommen

    Beispiel

    tagelang, bis zum nächsten Tag, über Nacht ausbleiben
  4. stocken, aussetzen

    Beispiel

    der Puls, die Atmung blieb aus

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