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auf­put­zen

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: auf|put|zen
Beispiel: sich aufputzen

Bedeutungsübersicht

  1. auffallend, übertrieben schmücken
  2. (umgangssprachlich, meist abwertend) durch künstliche Mittel wirkungsvoller erscheinen lassen
  3. (landschaftlich, besonders rheinisch, süddeutsch, schweizerisch) aufwischen

Synonyme zu aufputzen

aufnehmen, aufwischen, frisieren, herausputzen, herausstellen, schniegeln, verbrämen

Aussprache

Betonung: aufputzen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich putze aufich putze auf 
 du putzt aufdu putzest auf putz auf, putze auf!
 er/sie/es putzt aufer/sie/es putze auf 
Pluralwir putzen aufwir putzen auf 
 ihr putzt aufihr putzet auf 
 sie putzen aufsie putzen auf 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich putzte aufich putzte auf
 du putztest aufdu putztest auf
 er/sie/es putzte aufer/sie/es putzte auf
Pluralwir putzten aufwir putzten auf
 ihr putztet aufihr putztet auf
 sie putzten aufsie putzten auf
Partizip I aufputzend
Partizip II aufgeputzt
Infinitiv mit zu aufzuputzen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. auffallend, übertrieben schmücken

    Beispiel

    jemanden, sich, etwas [mit Bändern, Blumen, festlich] aufputzen
  2. durch künstliche Mittel wirkungsvoller erscheinen lassen

    Gebrauch

    umgangssprachlich, meist abwertend

    Beispiele

    • sein Image, sich aufputzen
    • eine Bilanz aufputzen (frisieren)
  3. aufwischen

    Gebrauch

    landschaftlich, besonders rheinisch, süddeutsch, schweizerisch

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