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auf­ho­len

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: auf|ho|len

Bedeutungsübersicht

    1. (einen Rückstand) wieder ausgleichen
    2. den Unterschied zwischen dem eigenen Rückstand und dem Vorsprung des anderen [um ein bestimmtes Maß] verringern
  1. (Seemannssprache) nach oben holen, in die Höhe ziehen

Synonyme zu aufholen

Aussprache

Betonung: aufholen🔉

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich hole aufich hole auf 
 du holst aufdu holest auf hol auf, hole auf!
 er/sie/es holt aufer/sie/es hole auf 
Pluralwir holen aufwir holen auf 
 ihr holt aufihr holet auf 
 sie holen aufsie holen auf 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich holte aufich holte auf
 du holtest aufdu holtest auf
 er/sie/es holte aufer/sie/es holte auf
Pluralwir holten aufwir holten auf
 ihr holtet aufihr holtet auf
 sie holten aufsie holten auf
Partizip I aufholend
Partizip II aufgeholt
Infinitiv mit zu aufzuholen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. (einen Rückstand) wieder ausgleichen

      Beispiele

      • der Zug holte die Verspätung auf
      • die zwei Tore der gegnerischen Mannschaft können noch aufgeholt werden
    2. den Unterschied zwischen dem eigenen Rückstand und dem Vorsprung des anderen [um ein bestimmtes Maß] verringern

      Beispiele

      • der deutsche Läufer holte in der letzten Runde noch [ein paar Meter] auf
      • Bremer Jute holt auf (Börsenwesen; steigt im Kurs)
  1. nach oben holen, in die Höhe ziehen

    Gebrauch

    Seemannssprache

    Beispiel

    die Segel, den Anker aufholen

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