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ak­kla­mie­ren

Wortart: schwaches Verb
Gebrauch: bildungssprachlich
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: ak|kla|mie|ren

Bedeutungsübersicht

    1. (besonders österreichisch) mit Beifall bedenken, aufnehmen
    2. (besonders österreichisch) zustimmen, beipflichten
  1. in einer Versammlung durch Zuruf wählen

Synonyme zu akklamieren

applaudieren, beklatschen, jubeln, klatschen, zujubeln

Aussprache

Betonung: akklamieren

Herkunft

lateinisch acclamare, zu: ad = zu und clamare = rufen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich akklamiereich akklamiere 
 du akklamierstdu akklamierest akklamier, akklamiere!
 er/sie/es akklamierter/sie/es akklamiere 
Pluralwir akklamierenwir akklamieren 
 ihr akklamiertihr akklamieret 
 sie akklamierensie akklamieren 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich akklamierteich akklamierte
 du akklamiertestdu akklamiertest
 er/sie/es akklamierteer/sie/es akklamierte
Pluralwir akklamiertenwir akklamierten
 ihr akklamiertetihr akklamiertet
 sie akklamiertensie akklamierten
Partizip I akklamierend
Partizip II akklamiert
Infinitiv mit zu zu akklamieren

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. mit Beifall bedenken, aufnehmen

      Gebrauch

      besonders österreichisch

      Beispiel

      der Solist, die Szene wurde heftig akklamiert
    2. zustimmen, beipflichten

      Gebrauch

      besonders österreichisch

      Beispiel

      »Gut gesagt!«, akklamierte ihm der Vater
  1. in einer Versammlung durch Zuruf wählen

    Beispiel

    das Volk akklamierte den Kaiser

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