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ab­stau­ben

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: ab|stau|ben

Bedeutungsübersicht

  1. vom Staub befreien
  2. (salopp) sich auf nicht ganz korrekte Weise aneignen, irgendwo unbemerkt mitnehmen
  3. (besonders Fußball) durch Ausnutzen eines glücklichen Zufalls, durch Fehler des Gegners oder durch Vorarbeit der Mitspieler mühelos ein Tor erzielen
  4. (landschaftlich) ausschimpfen

Synonyme zu abstauben

Aussprache

Betonung: ạbstauben
Lautschrift: [ˈapʃtaʊ̯bn̩]

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich staube abich staube ab 
 du staubst abdu staubest ab staub ab, staube ab!
 er/sie/es staubt aber/sie/es staube ab 
Pluralwir stauben abwir stauben ab 
 ihr staubt abihr staubet ab
 sie stauben absie stauben ab 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich staubte abich staubte ab
 du staubtest abdu staubtest ab
 er/sie/es staubte aber/sie/es staubte ab
Pluralwir staubten abwir staubten ab
 ihr staubtet abihr staubtet ab
 sie staubten absie staubten ab
Partizip I abstaubend
Partizip II abgestaubt
Infinitiv mit zu abzustauben

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. vom Staub befreien

    Beispiele

    • die Möbel, die Bilder abstauben
    • <auch ohne Akkusativ-Objekt>: gründlich abstauben
  2. sich auf nicht ganz korrekte Weise aneignen, irgendwo unbemerkt mitnehmen

    Gebrauch

    salopp

    Beispiel

    ein paar Zigaretten, eine Uhr abstauben
  3. durch Ausnutzen eines glücklichen Zufalls, durch Fehler des Gegners oder durch Vorarbeit der Mitspieler mühelos ein Tor erzielen

    Gebrauch

    besonders Fußball

    Beispiel

    zum 1 : 0 abstauben
  4. ausschimpfen

    Gebrauch

    landschaftlich

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