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Zwick­müh­le, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Zwick|müh|le
Beispiel: in der Zwickmühle (umgangssprachlich für in einer misslichen Lage)

Bedeutungsübersicht

  1. Stellung der Steine im Mühlespiel, bei der man durch Hin- und Herschieben eines Steines jeweils eine neue Mühle hat
  2. (umgangssprachlich) schwierige, verzwickte Lage, aus der es keinen Ausweg zu geben scheint

Synonyme zu Zwickmühle

Dilemma, Kalamität, Misslichkeit, Not[lage], Problemsituation, Schwierigkeiten, Verlegenheit, Zwangslage; (gehoben) Bedrängnis; (bildungssprachlich) Malaise, Misere; (umgangssprachlich) Bredouille, Klemme, Patsche, Schlamassel, Schwulitäten; (österreichisch, sonst landschaftlich) Schlamastik

Aussprache

Betonung: Zwịckmühle
Lautschrift: [ˈtsvɪkmyːlə] 🔉

Herkunft

zu mittelhochdeutsch, althochdeutsch zwi- (in Zusammensetzung) = zwei-, also eigentlich = Zweimühle, Zwiemühle, nach der Möglichkeit im Mühlespiel, durch den gleichen Zug eine Mühle zu öffnen und eine zweite zu schließen

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Zwickmühledie Zwickmühlen
Genitivder Zwickmühleder Zwickmühlen
Dativder Zwickmühleden Zwickmühlen
Akkusativdie Zwickmühledie Zwickmühlen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Stellung der Steine im Mühlespiel, bei der man durch Hin- und Herschieben eines Steines jeweils eine neue Mühle hat
  2. schwierige, verzwickte Lage, aus der es keinen Ausweg zu geben scheint

    Gebrauch

    umgangssprachlich

    Beispiel

    in einer Zwickmühle sein, sitzen, stecken

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