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Zun­der, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Zun|der

Bedeutungsübersicht

  1. (früher) besonders aus dem getrockneten und präparierten Fruchtkörper des Zunderschwamms bestehendes, leicht brennbares Material, das zum Feueranzünden verwendet wird
  2. (Technik) durch Einwirkung oxidierender Gase auf metallische Werkstoffe entstehende, abblätternde Oxidschicht

Aussprache

Betonung: Zụnder 🔉
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Herkunft

mittelhochdeutsch zunder, althochdeutsch zuntra, zu zünden und eigentlich = Mittel zum Anzünden

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Zunderdie Zunder
Genitivdes Zundersder Zunder
Dativdem Zunderden Zundern
Akkusativden Zunderdie Zunder

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. besonders aus dem getrockneten und präparierten Fruchtkörper des Zunderschwamms bestehendes, leicht brennbares Material, das zum Feueranzünden verwendet wird

    Gebrauch

    früher

    Beispiele

    • etwas brennt, zerbröckelt wie Zunder (brennt, zerbröckelt sehr leicht)
    • das Holz ist trocken wie Zunder (sehr trocken)

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • jemandem Zunder geben (umgangssprachlich: 1. jemanden zu größerer Eile antreiben. 2. jemanden schlagen, prügeln. 3. jemanden beschimpfen; zurechtweisen.)
    • es gibt Zunder (1. umgangssprachlich; [als drohende Ankündigung] es gibt Schläge, Prügel. 2. Soldatensprache; es gibt Beschuss.)
    • Zunder bekommen/kriegen (1. umgangssprachlich; Schläge, Prügel bekommen. 2. umgangssprachlich; beschimpft, zurechtgewiesen werden. 3. Soldatensprache; unter Beschuss liegen.)
  2. durch Einwirkung oxidierender Gase auf metallische Werkstoffe entstehende, abblätternde Oxidschicht

    Gebrauch

    Technik
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