Zan­ge, die

Wortart:
Substantiv, feminin
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
🔉Zange

Rechtschreibung

Worttrennung
Zan|ge

Bedeutungen (2)

  1. besonders zum Greifen, Festhalten, Durchtrennen o. Ä. dienendes Werkzeug, das aus zwei durch ein Scharnier verbundenen Backen (2), die in Schenkel (3) übergehen, besteht
    Zange
    © MEV Verlag, Augsburg
    Beispiele
    • eine Zange zu Hilfe nehmen
    • etwas mit einer Zange fassen, greifen, packen, [fest]halten
    • einen Nagel mit einer Zange herausziehen
    • den Draht mit der Zange abkneifen
    • eine [spezielle] Zange zum Ziehen von Zähnen
    • eine Zange für den Kandis, das Gebäck, die Eiswürfel
    • das Kind musste mit der Zange (Geburtszange) geholt werden
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    [die beiden folgenden Wendungen bezogen sich ursprünglich auf das Schmieden, bei dem der Schmied das glühende Eisen mit der Zange festhält]

    • jemanden in die Zange nehmen (1. umgangssprachlich; jemanden hart unter Druck setzen, ihm mit Fragen zusetzen. 2. Fußball; einen gegnerischen Spieler von zwei Seiten her so bedrängen, dass er erheblich behindert wird.)
    • jemanden in der Zange haben (umgangssprachlich: Gewalt über jemanden haben, ihn zu etwas zwingen können)
    • jemanden, etwas nicht mit der Zange anfassen mögen (umgangssprachlich: jemanden, etwas als äußerst abstoßend empfinden)
  2. zangenartiger Körperteil mancher Tiere
    Zange - Krebsscheren mit Zangen
    Krebsscheren mit Zangen - © MEV Verlag, Augsburg
    Gebrauch
    umgangssprachlich
    Beispiel
    • die Zangen des Krebses

Herkunft

mittelhochdeutsch zange, althochdeutsch zanga, eigentlich = die Beißende

Grammatik

die Zange; Genitiv: der Zange, Plural: die Zangen

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  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.
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