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Win­del, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Win|del

Bedeutungsübersicht

  1. aus weichem, saugfähigem Material bestehendes Tuch, das um den Unterkörper eines Säuglings geschlungen wird und das dessen Ausscheidungen aufnimmt
  2. als Windel verwendete Lage aus Zellstoff o. Ä. mit Kunststofffolie, die, von Klebestreifen zusammengehalten, wie ein Höschen den Unterleib des Säuglings umgibt und die nach Gebrauch weggeworfen wird

Aussprache

Betonung: Wịndel🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch windel, althochdeutsch windila, eigentlich = Binde zum Winden, Wickeln, zu winden

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Windeldie Windeln
Genitivder Windelder Windeln
Dativder Windelden Windeln
Akkusativdie Windeldie Windeln

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. aus weichem, saugfähigem Material bestehendes Tuch, das um den Unterkörper eines Säuglings geschlungen wird und das dessen Ausscheidungen aufnimmt

    Beispiele

    • weiche, trockene, nasse, frische Windeln
    • Windeln waschen, kochen
    • das Kind in Windeln wickeln
    • damals lagst du noch in [den] Windeln (warst du noch ganz klein)

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    noch in den Windeln liegen/stecken/sein (Kinderschuh)
  2. Windel - Baby mit Windel
    Baby mit Windel - © MEV Verlag, Augsburg
    als Windel (1) verwendete Lage aus Zellstoff (2) o. Ä. mit Kunststofffolie, die, von Klebestreifen zusammengehalten, wie ein Höschen den Unterleib des Säuglings umgibt und die nach Gebrauch weggeworfen wird

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