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Wä­sche, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: |sche

Bedeutungsübersicht

  1. Gesamtheit von aus Textilien bestehenden Dingen (besonders Kleidungsstücke, Bett- und Tischwäsche, Handtücher), die gewaschen werden
  2. Gesamtheit der Kleidungsstücke, die jemand unmittelbar auf dem Körper trägt, besonders Unterwäsche
    1. das Waschen von Wäsche
    2. das Waschen
    3. das Waschen
  3. (Technik) Anlage, Einrichtung zum Waschen von Erz, Kohle oder dergleichen

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Synonyme zu Wäsche

Aussprache

Betonung: Wạ̈sche🔉

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Wäschedie Wäschen
Genitivder Wäscheder Wäschen
Dativder Wäscheden Wäschen
Akkusativdie Wäschedie Wäschen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Wäsche - Wäsche in der Waschmaschine
    Wäsche in der Waschmaschine - © MEV Verlag, Augsburg
    Gesamtheit von aus Textilien bestehenden Dingen (besonders Kleidungsstücke, Bett- und Tischwäsche, Handtücher), die gewaschen werden

    Grammatik

    ohne Plural

    Herkunft

    mittelhochdeutsch wesche

    Beispiele

    • die Wäsche ist noch nicht ganz trocken
    • die Wäsche in die Maschine stecken
    • die Wäsche einweichen, waschen, schleudern, aufhängen, abnehmen, bleichen, trocknen
    • (umgangssprachlich) er macht seinem Freund die Wäsche (wäscht [und bügelt] ihm seine Wäsche)
    • ein Beutel für schmutzige Wäsche
    • das Handtuch tue ich in die/zur Wäsche (zur schmutzigen Wäsche)

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • [seine] schmutzige Wäsche [vor anderen Leuten o. Ä.] waschen (abwertend: unerfreuliche private oder interne Angelegenheiten vor nicht davon betroffenen Dritten ausbreiten)
    • volle Wäsche (besonders österreichisch umgangssprachlich: mit voller Kraft, Geschwindigkeit, Leistung; ursprünglich wohl Jargon, von einem Schiff mit voll gesetzten Segeln)
  2. Gesamtheit der Kleidungsstücke, die jemand unmittelbar auf dem Körper trägt, besonders Unterwäsche

    Beispiele

    • feine, duftige, seidene Wäsche
    • frische Wäsche anziehen
    • die Wäsche wechseln

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • dumm, blöd usw. aus der Wäsche gucken (salopp: völlig verdutzt gucken)
    • jemandem an die Wäsche gehen, wollen (umgangssprachlich: 1. jemanden tätlich angreifen, anfassen bzw. angreifen, anfassen wollen. 2. sich jemandem nähern bzw. nähern wollen, um Geschlechtsverkehr mit ihm zu haben.)
    1. das Waschen (1a) von Wäsche

      Herkunft

      mittelhochdeutsch wesche, althochdeutsch wesca; zu waschen

      Beispiele

      • bei uns ist heute große Wäsche (bei uns wird heute eine große Menge Wäsche gewaschen)
      • die kleine Wäsche (das Waschen einzelner, kleinerer Wäschestücke) erledigt sie selbst
      • die Hose ist bei/in der Wäsche eingelaufen
      • etwas in die, zur Wäsche geben (waschen lassen, in die Wäscherei geben)
      • die Bluse ist [gerade] in der Wäsche (wird gerade gewaschen)
    2. Wäsche - Frau bei der Wäsche
      Frau bei der Wäsche - © MEV Verlag, Augsburg
      das Waschen (2a)

      Herkunft

      mittelhochdeutsch wesche, althochdeutsch wesca; zu waschen

      Beispiel

      er war gerade bei der morgendlichen Wäsche (dem morgendlichen Sichwaschen)
    3. das Waschen (3a)

      Herkunft

      mittelhochdeutsch wesche, althochdeutsch wesca; zu waschen

      Beispiel

      das Auto unmittelbar nach der Wäsche einwachsen
  3. Anlage, Einrichtung zum Waschen (3a) von Erz, Kohle oder dergleichen

    Gebrauch

    Technik

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