Vor­wurf, der

Wortart:
Substantiv, maskulin
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
🔉Vorwurf

Rechtschreibung

Worttrennung
Vor|wurf

Bedeutungen (2)

  1. Äußerung, mit der jemandem etwas vorgeworfen, jemandes Handeln, Verhalten gerügt wird
    Herkunft
    zu vorwerfen
    Beispiele
    • ein versteckter, offener, leiser, schwerer Vorwurf
    • der Vorwurf der Vertragsbrüchigkeit, Untreue
    • dieser Vorwurf trifft mich nicht, ist unberechtigt
    • sein Blick war ein einziger, ein stummer Vorwurf
    • das soll kein Vorwurf sein
    • einen Vorwurf entkräften, [heftig] abwehren, [entschieden] zurückweisen
    • ernste Vorwürfe gegen jemanden erheben
    • ich machte ihr, mir wegen dieser Sache bittere, heftige Vorwürfe
    • daraus kannst du ihm doch keinen Vorwurf machen
    • diesen Vorwurf lasse ich nicht auf mir sitzen
    • etwas als Vorwurf auffassen
    • sich gegen einen Vorwurf wehren, zur Wehr setzen
    • man kann ihm sein Verhalten nicht zum Vorwurf machen
  2. Vorlage (3a); Thema, Gegenstand künstlerischer Bearbeitung
    Herkunft
    mittelhochdeutsch vür-, vorwurf, Lehnübersetzung von lateinisch obiectum (Objekt), ursprünglich = das vor die Sinne Geworfene, das den Sinnen, dem Subjekt Gegenüberstehende
    Gebrauch
    veraltet
    Beispiel
    • das Ereignis diente als Vorwurf für eine Novelle, zu seinem Roman

Grammatik

der Vorwurf; Genitiv: des Vorwurfes, Vorwurfs, Plural: die Vorwürfe

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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Vorwurf
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