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Ver­dacht, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Ver|dacht

Bedeutungsübersicht

argwöhnische Vermutung einer bei jemandem liegenden Schuld, einer jemanden betreffenden schuldhaften Tat oder Absicht

Beispiele

  • ein [un]begründeter, furchtbarer, schwerer Verdacht
  • ein Verdacht verdichtet sich, bestätigt sich, steigt in jemandem auf, richtet sich gegen jemanden, fällt auf jemanden
  • ihr kam ein schlimmer Verdacht
  • jemanden wegen Verdacht[s] auf Steuerhinterziehung verhaften
  • er hatte einen bestimmten, einen bösen, nicht den leisesten, nicht den geringsten Verdacht (Argwohn)
  • einen Verdacht hegen, äußern, ausräumen, zerstreuen
  • Verdacht schöpfen, erregen
  • den Verdacht auf jemanden lenken
  • sie setzte sich dem Verdacht aus, Kassiber zu schmuggeln
  • jemanden auf [einen] bloßen Verdacht hin verhaften lassen
  • jemanden im/in Verdacht haben (verdächtigen)
  • in Verdacht kommen (verdächtigt werden)
  • er steht im Verdacht der Spionage
  • sie ist über jeden Verdacht erhaben (gehoben; sie kann nicht verdächtigt werden)
  • unter dem dringenden Verdacht stehen, ein Verbrechen begangen zu haben
  • sich von einem Verdacht befreien
  • <in übertragener Bedeutung>: bei der Patientin besteht Verdacht auf Meningitis, Krebs

Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

auf Verdacht (umgangssprachlich: ohne es genau zu wissen; in der Annahme, dass es richtig, sinnvoll o. ä. ist: auf Verdacht etwas besorgen, sagen)

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Zertifikats Deutsch.

Synonyme zu Verdacht

Ahnung, Misstrauen, [schlimme] Vermutung, Zweifel; (gehoben) Argwohn, Mutmaßung; (veraltet) Ombrage; (bildungssprachlich veraltet) Soupçon

Aussprache

Betonung: Verdạcht🔉

Herkunft

zu verdenken in dessen alter Bedeutung »Übles von jemandem denken, jemanden in Verdacht haben«

Grammatik

der Verdacht; Genitiv: des Verdacht[e]s, Plural: die Verdachte und Verdächte

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