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Übel, das

Wortart: Substantiv, Neutrum
Gebrauch: meist gehoben
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Übel
Beispiel: das ist von, gehoben vom Übel

Bedeutungsübersicht

  1. etwas, was als übel, unangenehm betrachtet wird, was übel ist
  2. Leiden, Krankheit
  3. das Böse

Synonyme zu Übel

Aussprache

Betonung: Übel
Lautschrift: [ˈyːbl̩]

Herkunft

mittelhochdeutsch übel, althochdeutsch ubil

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdas Übeldie Übel
Genitivdes Übelsder Übel
Dativdem Übelden Übeln
Akkusativdas Übeldie Übel

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. etwas, was als übel, unangenehm betrachtet wird, was übel ist

    Beispiel

    das Übel der Arbeitslosigkeit

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • ein notwendiges Übel (etwas Unangenehmes, was aber unbedingt erforderlich und nicht zu umgehen ist, sich nicht vermeiden lässt; nach dem griechischen Dichter Menander [342–293 v. Chr.])
    • das kleinere Übel, das kleinere von zwei Übeln (etwas, was weniger unangenehme Folgen hat, weniger Nachteile mit sich bringt als etwas Vergleichbares; nach Plato, Protagoras 538 D)
    • zu allem Übel (noch obendrein [zu allen ungünstigen Umständen]: zu allem Übel fing es nun an zu regnen)
  2. Leiden, Krankheit

    Beispiel

    die Symptome eines alten Übels
  3. das Böse

    Grammatik

    ohne Plural

    Beispiele

    • der Grund, die Wurzel allen Übels
    • erlöse uns von dem Übel

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    von/vom Übel sein (schlecht, schlimm sein, sich unheilvoll auswirken; nach Matthäus 5, 37)

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