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Tun­nel­blick, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Tun|nel|blick

Bedeutungsübersicht

    1. infolge eines Rauschzustandes oder beim Fahren mit sehr großer Geschwindigkeit auftretendes eingeschränktes Sehen, bei dem nur die unmittelbar im Zentrum des Gesichtsfeldes befindlichen Objekte richtig wahrgenommen werden
    2. geradeaus gerichteter stierer Blick (wie er für den Tunnelblick kennzeichnend ist)
  1. eingeengte Sichtweise

Aussprache

Betonung: Tụnnelblick

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Tunnelblickdie Tunnelblicke
Genitivdes Tunnelblickes, Tunnelblicksder Tunnelblicke
Dativdem Tunnelblickden Tunnelblicken
Akkusativden Tunnelblickdie Tunnelblicke

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. infolge eines Rauschzustandes oder beim Fahren mit sehr großer Geschwindigkeit auftretendes eingeschränktes Sehen, bei dem nur die unmittelbar im Zentrum des Gesichtsfeldes befindlichen Objekte richtig wahrgenommen werden

      Herkunft

      bei einer Fahrt durch einen Tunnel liegen die Seitenbereiche des Gesichtsfelds im Dunkeln, nur das Tunnelende ist als helle Fläche deutlich sichtbar
    2. geradeaus gerichteter stierer Blick (wie er für den Tunnelblick (1a) kennzeichnend ist)

      Herkunft

      bei einer Fahrt durch einen Tunnel liegen die Seitenbereiche des Gesichtsfelds im Dunkeln, nur das Tunnelende ist als helle Fläche deutlich sichtbar

      Beispiele

      • den, einen Tunnelblick haben
      • <in übertragener Bedeutung>: ohne jeden musikalischen Tunnelblick sucht die Künstlerin überall nach Klängen, die sie berühren
  1. eingeengte Sichtweise

    Herkunft

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