Trot­tel, der

Wortart:
Substantiv, maskulin
Gebrauch:
umgangssprachlich abwertend
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
Trottel
Lautschrift
[ˈtrɔtl̩]

Rechtschreibung

Worttrennung
Trot|tel

Bedeutung

männliche Person, die als einfältig, ungeschickt, willenlos angesehen wird, als jemand, der nicht bemerkt, was um ihn herum vorgeht

Beispiele
  • ein harmloser, alter Trottel
  • ich bin doch kein, nicht dein Trottel!
  • jemanden als Trottel behandeln
💡

Verwendung der Personenbezeichnung

In bestimmten Situationen wird die maskuline Form (z. B. Arzt, Mieter, Bäcker) gebraucht, um damit Personen aller Geschlechter zu bezeichnen. Bei dieser Verwendung ist aber sprachlich nicht immer eindeutig, ob nur männliche Personen gemeint sind oder auch andere. Deswegen wird seit einiger Zeit über sprachliche Alternativen diskutiert.

Synonyme zu Trottel und Trottelin

Herkunft

zu trotten, trotteln, wahrscheinlich eigentlich = Mensch mit täppischem Gang

Grammatik

Singular Plural
Nominativ der Trottel die Trottel
Genitiv des Trottels der Trottel
Dativ dem Trottel den Trotteln
Akkusativ den Trottel die Trottel

Weitere Vorteile gratis testen

Sie sind öfter hier? Dann sollten Sie einen Blick auf unsere Abonnements werfen. Mit Duden Plus nutzen Sie unsere Online-Angebote ohne Werbeeinblendungen, mit Premium entdecken Sie das volle Potenzial unserer neuen Textprüfung: Der „Duden-Mentor“ schlägt Ihnen Synonyme vor und gibt Hinweise zum Schreibstil. Weitere Informationen ansehen.

7 Tage kostenlos testen