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Se­gel, das

Wortart: Substantiv, Neutrum
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Se|gel

Bedeutungsübersicht

Segel - Boot mit rotem Segel
Boot mit rotem Segel - © cintrasial - Fotolia.com
großflächiges [drei- oder viereckiges] Stück starkes [Segel]tuch o. Ä., das mithilfe bestimmter am Mast eines [Wasser]fahrzeuges o. Ä. befestigter Vorrichtungen ausgespannt wird, damit der Wind gegen seine Fläche drücken und dem Schiff, Fahrzeug usw. Fahrt geben kann

Beispiele

  • volle, pralle, schlaffe Segel
  • die Segel klarmachen, reffen, streichen
  • (Seemannssprache) [die] Segel setzen (aufrollen, aufziehen)
  • unter Segel (Seemannssprache; mit gesetzten Segeln) die Flussmündung passieren

Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

  • [vor jemandem, etwas] die Segel streichen (gehoben: den Kampf, den Widerstand [gegen jemanden, etwas] aufgeben; in früherer Zeit war es ein Zeichen der Kapitulation, wenn ein Segelschiff vor dem Feind die Segel einholte)
  • mit vollen Segeln (umgangssprachlich: mit aller Kraft, mit ganzem Einsatz)

Aussprache

Betonung: Segel
Lautschrift: [ˈzeːɡl̩] 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch segel, althochdeutsch segal, wohl ursprünglich = abgeschnittenes Tuchstück und verwandt mit Säge

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdas Segeldie Segel
Genitivdes Segelsder Segel
Dativdem Segelden Segeln
Akkusativdas Segeldie Segel

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