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Schutt, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Schutt

Bedeutungsübersicht

  1. in kleinere und kleinste Stücke zerbröckelter Rest von Gesteinsmassen, Mauerwerk o. Ä., der vormals zu einem größeren [massiven] Ganzen (Fels oder Bauwerk) gehörte
  2. (landschaftlich) Schuttabladeplatz

Synonyme zu Schutt

Aussprache

Betonung: Schụtt
Lautschrift: [ʃʊt]

Herkunft

spätmittelhochdeutsch schut, ursprünglich = künstliche Aufschüttung, zu schütten

Grammatik

 Singular
Nominativder Schutt
Genitivdes Schuttes, Schutts
Dativdem Schutt
Akkusativden Schutt

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. in kleinere und kleinste Stücke zerbröckelter Rest von Gesteinsmassen, Mauerwerk o. Ä., der vormals zu einem größeren [massiven] Ganzen (Fels oder Bauwerk) gehörte

    Beispiele

    • ein Haufen Schutt
    • Schutt abladen verboten!

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • etwas in Schutt und Asche legen (etwas völlig zerstören und niederbrennen)
    • in Schutt und Asche liegen (völlig zerstört und niedergebrannt sein)
    • in Schutt und Asche sinken (gehoben: völlig zerstört und niedergebrannt werden)
  2. Schuttabladeplatz

    Gebrauch

    landschaftlich

    Beispiel

    etwas auf den Schutt werfen, fahren

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