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Schup­pe, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Schup|pe

Bedeutungsübersicht

  1. kleines hartes Plättchen auf dem Körper mancher Tiere (z. B. der Fische, Reptilien, Schmetterlinge)
  2. (bei manchen Pflanzen vorhandenes) einer Schuppe ähnelndes Gebilde
  3. etwas, was einer Schuppe ähnelt, nachgebildet ist
    1. Hautschuppe
    2. Kopfschuppe
  4. in »es fällt jemandem wie Schuppen von den Augen«

Aussprache

Betonung: Schụppe🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch schuop(p)e, althochdeutsch scuobba, scuoppa, ursprünglich = abgeschabte Fischschuppe, ablautende Bildung zu schaben

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Schuppedie Schuppen
Genitivder Schuppeder Schuppen
Dativder Schuppeden Schuppen
Akkusativdie Schuppedie Schuppen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. kleines hartes Plättchen auf dem Körper mancher Tiere (z. B. der Fische, Reptilien, Schmetterlinge)

    Beispiel

    die silbrig glänzenden Schuppen des Fisches
  2. (bei manchen Pflanzen vorhandenes) einer Schuppe (1) ähnelndes Gebilde

    Beispiel

    die Schuppen eines Tannenzapfens
  3. etwas, was einer Schuppe (1) ähnelt, nachgebildet ist

    Beispiel

    die schimmernden Schuppen seines Harnischs
    1. Hautschuppe
    2. Kopfschuppe
  4. Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    es fällt jemandem wie Schuppen von den Augen (jemandem wird etwas plötzlich klar, jemand hat plötzlich eine Erkenntnis; nach Apostelgeschichte 9, 18; bestimmte Augenkrankheiten wurden früher mit Schuppen verglichen, die die Augen bedecken)

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