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Schuft, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Gebrauch: abwertend
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Schuft

Bedeutungsübersicht

gemeiner, niederträchtiger Mensch; Schurke

Beispiel

ein elender, erbärmlicher Schuft

Synonyme zu Schuft

Betrüger, Übeltäter, Verbrecher; (umgangssprachlich) Himmelhund; (österreichisch umgangssprachlich) Falott; (abwertend) Erzgauner, Erzhalunke, Gauner, Halunke, Kanaille, Kojote, Lump, mieser Typ, Schofel, Schurke, Strolch, Unhold; (umgangssprachlich abwertend) Aas, Ganove; (schweizerisch umgangssprachlich abwertend) Fink; (salopp abwertend) Hund; (süddeutsch und österreichisch, meist scherzhaft) Bazi; (derb abwertend) Dreckskerl, Hundsfott, Mistkerl, Sauhund, Saukerl, Schweinehund; (schweizerisch mundartlich) Schlufi; (veraltend) Bösewicht; (gehoben veraltend) Missetäter; (scherzhaft veraltend) Lumpazi[us]; (veraltend abwertend) [Spitz]bube; (veraltet) Schelm; (veraltet abwertend) Strauchdieb

Aussprache

Betonung: Schụft
Lautschrift: [ʃʊft]

Herkunft

aus dem Niederdeutschen, vielleicht zusammengezogen aus niederdeutsch Schufut = elender Mensch (eigentlich = Uhu, mittelniederdeutsch schūfūt, lautmalend); der Name des lichtscheuen Vogels wäre dann auf Menschen übertragen worden

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Schuftdie Schufte
Genitivdes Schuftes, Schuftsder Schufte
Dativdem Schuftden Schuften
Akkusativden Schuftdie Schufte

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