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Schlaf, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Schlaf

Bedeutungsübersicht

    1. der Erholung des Organismus dienender Zustand der Ruhe, der Entspannung (bei Menschen und Tieren), in dem die Augen gewöhnlich geschlossen, das Bewusstsein ausgeschaltet und viele Körperfunktionen herabgesetzt sind
    2. das [eine bestimmte Zeit dauernde] Schlafen
  1. (umgangssprachlich scherzhaft, auch verhüllend) körnige, gelblich weiße Absonderung der Augen, die sich während des Schlafens in den Augenwinkeln angesammelt hat

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Synonyme zu Schlaf

Dämmerschlaf, Dämmerzustand, Nachtruhe, Nachtschlaf; (gehoben) Schlummer; (familiär) Nickerchen

Aussprache

Betonung: Schlaf
Lautschrift: [ʃlaːf]

Herkunft

mittelhochdeutsch, althochdeutsch slāf, zu schlafen

Grammatik

 Singular
Nominativder Schlaf
Genitivdes Schlafes, Schlafs
Dativdem Schlaf
Akkusativden Schlaf

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. Schlaf - Baby im Schlaf
      Baby im Schlaf - © MEV Verlag, Augsburg
      der Erholung des Organismus dienender Zustand der Ruhe, der Entspannung (bei Menschen und Tieren), in dem die Augen gewöhnlich geschlossen, das Bewusstsein ausgeschaltet und viele Körperfunktionen herabgesetzt sind

      Beispiele

      • ein bleierner, tiefer, erquickender Schlaf
      • der Schlaf überwältigt, übermannt jemanden
      • sie hat einen leichten Schlaf (wacht leicht auf)
      • (gehoben) sie konnte keinen Schlaf finden (nicht einschlafen)
      • aus dem Schlaf erwachen, fahren
      • jemanden aus dem Schlaf [er]wecken, reißen
      • jemanden in [den] Schlaf singen
      • (gehoben) die Sorge um den Sohn bringt sie um den, ihren Schlaf, raubt ihr den Schlaf (quält sie so sehr, dass sie nachts nicht, nur schlecht schlafen kann)

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      • den Schlaf des Gerechten schlafen (scherzhaft: tief und fest schlafen; nach Sprüche 24, 15; bezieht sich darauf, dass der Gerechte keine Gewissensqualen kennt und deshalb ruhig und fest schläft)
      • etwas im Schlaf können, beherrschen o. Ä. (etwas, ohne die geringste Mühe, Konzentration aufwenden zu müssen, können, beherrschen o. Ä.)
    2. das [eine bestimmte Zeit dauernde] Schlafen

      Beispiel

      mittags hielt er seinen Schlaf
  1. körnige, gelblich weiße Absonderung der Augen, die sich während des Schlafens in den Augenwinkeln angesammelt hat

    Gebrauch

    umgangssprachlich scherzhaft, auch verhüllend

    Beispiel

    wisch dir mal den Schlaf aus den Augen

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