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Schip­pe, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Schip|pe

Bedeutungsübersicht

    1. (norddeutsch, mitteldeutsch) Schaufel
    2. (umgangssprachlich abwertend) langer Fingernagel
  1. (umgangssprachlich scherzhaft) missmutig vorgeschobene Unterlippe
  2. Pik

Synonyme zu Schippe

Schaufel, Spaten

Aussprache

Betonung: Schịppe🔉

Herkunft

mittelniederdeutsch, mitteldeutsch schüppe, eigentlich = Gerät zum Schieben, zu mittelhochdeutsch schupfen = schnell und heftig schieben, zu schieben

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Schippedie Schippen
Genitivder Schippeder Schippen
Dativder Schippeden Schippen
Akkusativdie Schippedie Schippen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. Schippe
      © Bibliographisches Institut, Berlin
      Schaufel

      Gebrauch

      norddeutsch, mitteldeutsch

      Beispiel

      im Sandkasten spielen Kinder mit Schippe und Eimer

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      jemanden, etwas auf die Schippe nehmen/laden (umgangssprachlich: jemanden verulken, über jemanden, etwas spotten; Herkunft ungeklärt, vielleicht eigentlich = wie Dreck, Kehricht behandeln, den man auf die Schaufel nimmt)
    2. langer Fingernagel

      Grammatik

      meist im Plural

      Gebrauch

      umgangssprachlich abwertend

  1. missmutig vorgeschobene Unterlippe

    Gebrauch

    umgangssprachlich scherzhaft

    Beispiel

    eine Schippe ziehen, machen
  2. Schippe - Zwei Schippen
    Zwei Schippen - © MEV Verlag, Augsburg
    Pik (b, c, d)

    Grammatik

    Plural; ohne Artikel als Neutrum Singular gebraucht

    Herkunft

    nach der Form des Symbols auf der Karte

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