Schim­mel, der

Wortart:
Substantiv, maskulin
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
🔉Schimmel

Rechtschreibung

Worttrennung
Schim|mel

Bedeutungen (3)

  1. weißlicher, grauer oder grünlicher Belag, der auf feuchten oder faulenden organischen Stoffen entsteht
    Herkunft
    mittelhochdeutsch schimel, unter Einfluss von: schime = Glanz, verwandt mit scheinen
    Grammatik
    ohne Plural
    Beispiel
    • an den Früchten hat sich Schimmel gebildet
  2. weißhaariges Pferd
    Herkunft
    spätmittelhochdeutsch schimmel, aus mittelhochdeutsch schemeliges perd, schimel pfert = Pferd mit der Farbe des Schimmels (1)
    1. Schablone, Schema, Lernhilfe
      Herkunft
      vgl. Amtsschimmel
      Gebrauch
      umgangssprachlich
    2. einer Melodie unterlegter, inhaltlich beliebiger Text, der nur den sprachlichen Rhythmus des endgültigen Textes markieren soll
      Herkunft
      vgl. Amtsschimmel
      Gebrauch
      Musikjargon
    3. Musterentscheidung, die als Vorbild dient
      Herkunft
      vgl. Amtsschimmel
      Gebrauch
      Juristenjargon

Grammatik

der Schimmel; Genitiv: des Schimmels, Plural: die Schimmel

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