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Rest, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Rest

Bedeutungsübersicht

    1. etwas, was beim Verbrauch, Verzehr von etwas übrig geblieben ist
    2. etwas, was von etwas weitgehend Verschwundenem, Geschwundenem noch vorhanden ist
    3. etwas, was von etwas Vergangenem, Zerstörtem, Verfallenem, Abgestorbenem noch vorhanden ist; Überrest
    4. letztes [nur noch zu reduziertem Preis verkäufliches] Stück von einer Meterware
  1. etwas, was zur Vervollständigung, zur Vollständigkeit, zur Abgeschlossenheit von etwas noch fehlt
  2. (Mathematik) Zahl, die beim Dividieren übrig bleibt, wenn die zu teilende Zahl kein genaues Vielfaches des Teilers ist
  3. (Chemie) Gruppe von Atomen innerhalb eines Moleküls, die untereinander meist stärker als an die übrigen Atome gebunden sind und bei Reaktionen als Einheit auftreten

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Synonyme zu Rest

Aussprache

Betonung: Rẹst🔉

Herkunft

spätmittelhochdeutsch rest(e) < italienisch resto = übrig bleibender Geldbetrag, zu: restare < lateinisch restare = übrig bleiben, aus: re- = zurück, wieder und stare = stehen

Grammatik

der Rest; Genitiv: des Rest[e]s, Plural: die Reste, Rester und Resten

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. etwas, was beim Verbrauch, Verzehr von etwas übrig geblieben ist

      Grammatik

      Plural: Reste

      Beispiele

      • ein kleiner, trauriger Rest
      • der letzte Rest
      • ein Rest Farbe
      • von dem Wein ist noch ein Rest da
      • den Rest des Geldes haben wir vernascht
      • heute gibt es Reste (bei vorherigen Mahlzeiten Übriggebliebenes)

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      das ist der [letzte] Rest vom Schützenfest (umgangssprachlich: das ist alles, was noch übrig ist)
    2. etwas, was von etwas weitgehend Verschwundenem, Geschwundenem noch vorhanden ist

      Grammatik

      Plural: Reste, selten

      Beispiele

      • ein letzter Rest an Gemeinsamkeit
      • die Reste politischer Vernunft
    3. Rest - Reste eines Odeums
      Reste eines Odeums - © Bibliographisches Institut, Berlin
      etwas, was von etwas Vergangenem, Zerstörtem, Verfallenem, Abgestorbenem noch vorhanden ist; Überrest

      Grammatik

      Plural: Reste, meist Plural

      Beispiele

      • fossile Reste
      • die Reste versunkener Kulturen ausgraben
    4. letztes [nur noch zu reduziertem Preis verkäufliches] Stück von einer Meterware

      Grammatik

      Plural: Reste, Kaufmannssprache auch: Rester und (schweizerisch:) Resten

      Beispiele

      • preiswerte Reste
      • den Kissenbezug hat sie aus einem Rest (Stoffrest) genäht
  1. etwas, was zur Vervollständigung, zur Vollständigkeit, zur Abgeschlossenheit von etwas noch fehlt

    Grammatik

    ohne Plural

    Beispiele

    • den Rest des Tages schliefen sie
    • den Rest des Weges gehe ich zu Fuß
    • den Rest (den Restbetrag) stunde ich dir

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • der Rest der Welt (umgangssprachlich: alle Übrigen: gegen den Rest der Welt antreten)
    • einem Tier den Rest geben (umgangssprachlich: ein Tier, das bereits schwer krank oder verletzt ist, töten)
    • jemandem, einer Sache den Rest geben (umgangssprachlich: jemanden ganz zugrunde richten, vernichten; etwas ganz zerstören)
    • sich den Rest holen (umgangssprachlich: ernstlich krank werden)
  2. Zahl, die beim Dividieren übrig bleibt, wenn die zu teilende Zahl kein genaues Vielfaches des Teilers ist

    Grammatik

    Plural: Reste

    Gebrauch

    Mathematik

  3. Gruppe von Atomen innerhalb eines Moleküls, die untereinander meist stärker als an die übrigen Atome gebunden sind und bei Reaktionen als Einheit auftreten

    Grammatik

    Plural: Reste

    Gebrauch

    Chemie

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