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Pau­ke, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Pau|ke
Beispiel: auf die Pauke hauen (umgangssprachlich für ausgelassen sein)

Bedeutungsübersicht

  1. Schlaginstrument mit kesselähnlichem Resonanzkörper und einer meist aus gegerbtem Kalbfell bestehenden Membran, bei dem die Töne mit zwei hölzernen Schlägeln hervorgebracht werden; Kesselpauke
  2. (selten) Standpauke

Aussprache

Betonung: Pauke🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch pūke, Herkunft ungeklärt, vielleicht lautmalend

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Paukedie Pauken
Genitivder Paukeder Pauken
Dativder Paukeden Pauken
Akkusativdie Paukedie Pauken

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Pauke
    © Sonor, Bad Berleburg
    Schlaginstrument mit kesselähnlichem Resonanzkörper und einer meist aus gegerbtem Kalbfell bestehenden Membran, bei dem die Töne mit zwei hölzernen Schlägeln (3) hervorgebracht werden; Kesselpauke

    Beispiel

    die Pauke schlagen

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • auf die Pauke hauen (umgangssprachlich: 1. ausgelassen feiern. 2. angeberisch auftreten. 3. seiner Kritik o. Ä. lautstark Ausdruck geben.)
    • mit Pauken und Trompeten durchfallen (umgangssprachlich: bei einem Examen o. Ä. ganz und gar versagen, durchfallen)
    • jemanden mit Pauken und Trompeten empfangen (umgangssprachlich: jemanden mit großen [und übertriebenen] Ehren empfangen)
  2. Standpauke

    Gebrauch

    selten

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