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Milch, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Milch
Beispiel: eine Milch gebende oder milchgebende Kuh

Bedeutungsübersicht

    1. aus dem Euter von Kühen (auch Schafen, Ziegen u. a. säugenden Haustieren) stammende, durch Melken gewonnene weiße, leicht süße und fetthaltige Flüssigkeit, die als wichtiges Nahrungsmittel, besonders als Getränk, verwendet wird
    2. in den Milchdrüsen von Frauen und weiblichen Säugetieren nach dem Gebären sich bildende weißliche, nahrhafte Flüssigkeit, die von dem Neugeborenen oder Jungen als Nahrung aufgenommen wird
  1. milchiger Saft bestimmter Pflanzen
  2. weißliche Samenflüssigkeit des männlichen Fisches; Fischmilch
  3. kosmetisches Präparat aus milchiger Flüssigkeit
  4. (bei Tauben) käsige Masse, die sich als Nahrung für die Jungen im Kropf bildet

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Aussprache

Betonung: Mịlch🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch milch, althochdeutsch miluh, zu melken

Grammatik

die Milch; Genitiv: der Milch, (Fachsprache:) Milche[n]

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. Milch
      © NiDerLander - Fotolia.com
      aus dem Euter von Kühen (auch Schafen, Ziegen u. a. säugenden Haustieren) stammende, durch Melken gewonnene weiße, leicht süße und fetthaltige Flüssigkeit, die als wichtiges Nahrungsmittel, besonders als Getränk, verwendet wird

      Beispiele

      • saure, kondensierte Milch
      • gestandene Milch (gestanden 2)
      • Milch gerinnt
      • ein Glas Milch
      • Kühe geben Milch
      • Milche mit hohem Anteil an Eiweiß
      • Milch in den Kaffee gießen
      • die Milch abkochen, entrahmen
      • Milch gebende Ziegen

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      • die Milch der frommen Denkart/Denkungsart (freundliche Gesinnung; nach Schiller, Tell IV, 3)
      • aussehen wie Milch und Blut (frisch und jung aussehen; seit ältester Zeit gebräuchliches Sinnbild der weiblichen Schönheit, in Anspielung auf die als vornehm erachtete Blässe der Haut und das Rot der Lippen oder des Blutes)
      • nicht viel in die Milch zu brocken haben (norddeutsch: bescheiden leben müssen, arm sein)
    2. in den Milchdrüsen von Frauen und weiblichen Säugetieren nach dem Gebären sich bildende weißliche, nahrhafte Flüssigkeit, die von dem Neugeborenen oder Jungen als Nahrung aufgenommen wird

      Beispiele

      • genug Milch haben
      • die Milch abpumpen
  1. milchiger Saft bestimmter Pflanzen

    Beispiel

    die Milch des Löwenzahns, der Kokosnuss
  2. weißliche Samenflüssigkeit des männlichen Fisches; Fischmilch
  3. kosmetisches Präparat aus milchiger Flüssigkeit

    Herkunft

    wohl nach englisch milk
  4. (bei Tauben) käsige Masse, die sich als Nahrung für die Jungen im Kropf bildet

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