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Mie­ne, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Mie|ne
Nicht zu verwechseln sind Miene und Mine. Das einen Gesichtsausdruck bezeichnende Substantiv Miene wird mit -ie- geschrieben. Mit einfachem -i- schreibt sich Mine, das für einen unterirdischen Gang, einen Sprengkörper oder eine Kugelschreibereinlage steht.

Bedeutungsübersicht

in einer bestimmten Situation bestimmte Gefühle ausdrückendes Aussehen des Gesichts; Gesichtsausdruck

Beispiele

  • ihre Miene hellte sich auf
  • eine eisige Miene aufsetzen
  • eine vergnügte Miene zur Schau tragen
  • eine gekränkte Miene machen
  • mit unbewegter Miene hörte er das Gerichtsurteil

Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

  • Miene machen, etwas zu tun (sich anschicken, etwas zu tun)
  • gute Miene zum bösen Spiel machen (etwas wohl oder übel geschehen lassen, sich den Ärger nicht anmerken lassen; vielleicht nach französisch faire bonne mine à mauvais jeu [mit Bezug auf das Glücksspiel])

Synonyme zu Miene

Ausdruck, Gesicht, Gesichtsausdruck, [Gesichts]züge; (umgangssprachlich) Schnute; (österreichisch umgangssprachlich) Schnofel, Schnoferl; (salopp) Visage

Aussprache

Betonung: Miene 🔉

Herkunft

französisch mine, Herkunft ungeklärt; vielleicht zu bretonisch min = Schnauze, Schnabel

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Mienedie Mienen
Genitivder Mieneder Mienen
Dativder Mieneden Mienen
Akkusativdie Mienedie Mienen

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