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Lüm­mel, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Lüm|mel

Bedeutungsübersicht

    1. (abwertend) [junger] Mann, der als frech, ungezogen, als Person mit flegelhaftem Benehmen angesehen wird
    2. (umgangssprachlich, familiär) Bursche, Kerl
  1. (salopp) Penis

Synonyme zu Lümmel

Bengel; (gehoben) Frechling; (umgangssprachlich) [Galgen]strick; (familiär) Racker; (scherzhaft) Halunke, Schlingel; (salopp scherzhaft) Rotznase; (familiär scherzhaft) Strolch; (familiär, meist scherzhaft) Frechdachs; (abwertend) Flegel; (umgangssprachlich abwertend) Früchtchen, Lausebengel, Lausejunge; (salopp abwertend) Lauselümmel; (landschaftlich familiär) Lauser

Aussprache

Betonung: Lụ̈mmel🔉

Herkunft

zu veraltet lumm = schlaff, locker, ablautende Bildung zu lahm

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Lümmeldie Lümmel
Genitivdes Lümmelsder Lümmel
Dativdem Lümmelden Lümmeln
Akkusativden Lümmeldie Lümmel

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. [junger] Mann, der als frech, ungezogen, als Person mit flegelhaftem Benehmen angesehen wird

      Gebrauch

      abwertend

      Beispiel

      ein frecher Lümmel
    2. Bursche, Kerl

      Gebrauch

      umgangssprachlich, familiär

      Beispiel

      na, du Lümmel
  1. Penis

    Gebrauch

    salopp

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