Leim, der

Wortart INFO
Substantiv, maskulin
Häufigkeit INFO
▒▒░░░

Rechtschreibung

Info
Worttrennung
Leim

Bedeutung

Info

wasserlöslicher, zähflüssiger Klebstoff, besonders zum Verleimen von Holz und Papier

Beispiele
  • ein Topf, eine Tube Leim
  • den Leim trocknen lassen
  • etwas mit Leim bestreichen
Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
  • [jemandem] auf den Leim gehen/kriechen (umgangssprachlich: auf jemanden, jemandes Tricks hereinfallen; sich hereinlegen lassen; nach den mit Leim bestrichenen Ruten, die schon im Mittelalter zum Vogelfang benutzt wurden)
  • aus dem Leim gehen (umgangssprachlich: 1. [von etwas, was aus zusammengefügten Teilen besteht] entzweigehen, sich in seine Einzelteile auflösen: der Stuhl, die Bank, das Buch ist aus dem Leim gegangen. 2. [von einer Freundschaft, Bindung] zerbrechen: ihre Ehe ist aus dem Leim gegangen. 3. dick werden.)

Synonyme zu Leim

Info

Herkunft

Info

mittelhochdeutsch, althochdeutsch līm, ursprünglich = (zum Verschmieren, Verkleben o. Ä. dienende) klebrige Erdmasse

Grammatik

Info

der Leim; Genitiv: des Leim[e]s, (Sorten:) Leime

SingularPlural
Nominativder Leimdie Leime
Genitivdes Leimes, Leimsder Leime
Dativdem Leimden Leimen
Akkusativden Leimdie Leime

Aussprache

Info
Betonung
🔉Leim

Blättern

Info